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Silent Storm
Silent Storm
Entwickler Nival Interactive
Publisher 1C Company
JoWooD
Veröffentlichung Europa: 07. November 2003
Nordamerika: 20. Januar 2004
Genre Rundenbasiertes Taktikspiel
taktisches Rollenspiel
mit Action und Adventure-Elementen
Spielmodi Einzelspieler
Plattform(en) PC (Windows)
Alterseinstufung USK: Ab 16
Nachfolger dieses Spiels Kein offizieller, Addon: Silent Storm: Sentinels,
Ableger: Hammer & Sichel

Silent Storm ist ein rundenbasiertes Taktik-Actionspiel mit Rollenspiel- und Adventure-Elementen. Es spielt in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Man muss sich folglich für die Achsenmächte oder die Alliierten entscheiden.

Für den Hauptcharakter kann man ein Herkunftsland auswählen: Bei den Achsenmächten kann man Italien, Deutschland oder Japan wählen und bei den Alliierten die USA, Russland oder Großbritannien.

Es gibt insgesamt sechs Klassen, von dem man eine wählen muss: Arzt, Grenadier, Heckenschütze, Scout, Soldat oder Techniker. Nach der Einleitungsmission kann man fünf Truppenmitglieder mitnehmen, welche ebenfalls jeweils einer dieser Klasse angehören.

Prolog Bearbeiten

1943 war klar, dass die Pläne der Deutschen, an der Ostfront einen Blitzkrieg (ein Krieg so schnell wie ein Blitz) durchzuführen, gescheitert waren. Der Zweite Weltkrieg hatte sich mittlerweile zu einem langen, blutigen Konflikt entwickelt. Dementsprechen konzentrierten sich beide Seiten - sowohl die Achsenmächte als auch die Alliierten - zunehmend auf die Informationsbeschaffung und die Kommandotruppen. Solche Einheiten, die in den unterschiedlichsten Ländern - einschließlich weit hinter feindlichen Linien - eingesetzt werden können, wurden zu Beginn der 1940er Jahre von vielen Staaten gebildet, vor allem von Großbritannien und Deutschland. Normalerweise gehörten diese Truppen zum Geheimdienst und unterstanden dem Oberkommando. Die wichtigsten Aufgaben betrafen die Beschaffung von Informationen über geheime Einsätze des Feindes, einschließlich der Entwicklung neuer Waffen, die potentiell in der Lage waren, das Gleichgewicht der Kräfte und damit den Ausgang des Krieges entscheidend zu verändern. Für diese Aufgaben wurden Spezialagenten rekrutiert, die sich sowohl in der Informationsbeschaffung als auch mit Spezialeinsätzen bestens auskannten ...

Falkmar Hagen Bearbeiten

Er kam als einziges Kind eines wohlhabenden Diplomaten in München zur Welt. Sein Vater, Remmert, war ein alter Freund von Präsident von Hindenburg. Nachdem er in verschiedenen wichtigen Ländern Kontakte geknüpft hatte, behielt Remmert seinen Posten im Ausland bis nach dem Tod des Präsidenten 1934 bei. Remmert erlag 1937 in London einem Herzanfall. Falkmar wurde nach dem Abitur für die angesehene Pariser Ecole Polytechnique zugelassen. Die im Jahr 1794 gegründete Institution war ursprünglich eine wissenschaftliche Universität für staatliche Arbeitskräfte. 1804 wandelte Napoleon sie in eine militärische Einrichtung um. Einige der besten Schlachthelden bezeichnen sie seitdem als ihre Alma mater. Wegen seiner schulischen Leistungen hängt Hagens Foto an prominenter Stelle in der „Ehrenhalle“. Diese Tatsache hätte seinen Vater sehr stolz gemacht. Er hatte in allen Klassen immer nur die besten Noten - mit drei Ausnahmen: Kochen 5, Französisch 4 und Internationale Diplomatie, ein Fach, für das er - wie er selbst zugibt - zu wenig Geduld besaß ...

Richard „Duke“ Davidson Bearbeiten

Er kam im schottischen Aberdeenshire zur Welt und verdankte sein Leben einem Skandal, der niemals an die Öffentlichkeit gelangen durfte. Sein Vater, Cameron, war Oberst in den Highlands und übernahm zahlreiche diplomatische Aufträge. Seine Mutter hatte er niemals gesehen. Er wusste nur, dass sie Briefe schickte und Geld niemals ein Problem zu sein schien. 1937 starb Cameron zwanzig Minuten nach dem Abendessen. Der Arzt nannte als Todesursache ein akutes Verdauungsproblem, das zu Unterleibskrämpfen, Atemschwierigkeiten und schließlich zum Herzstillstand geführt hatte.

Nach dem Abitur meldeten ihn seine Eltern an der angesehenen Royal Military Academy im englischen Woolwich an. Die Akademie wurde im Jahr 1741 gegründet und verfolgte der ursprünglichen Gründungsakte zufolge das Ziel, „gute Offiziere der Artillerie und perfekte Techniker“ auszubilden. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts gingen so genannte „Gentleman Cadets“ von dieser Akademie ab, die nicht nur wegen der außergewöhnlichen militärischen Ausbildung bekannt waren, sondern weil die Eltern exorbitante Gebühren bezahlt hatten und die Absolventen dem Militär keinen Dank schuldeten. Übrigens wurde auch das Billardspiel (Snooker) an dieser Akademie erfunden. Dem ursprünglichen Namen entsprechend saugte (suckered, snookered) es zahlreiche neue Rekruten an, die auf diese Weise ihr überschüssiges Kantinengeld verspielten. Beim Abschluss war er der Beste seiner Klasse, hinterließ wegen seiner Neigung zu Unabhängigkeit bei den Lehrkräften jedoch keinen guten Eindruck. Außerdem erreichte er nur mäßige Noten in Internationaler Diplomatie, einem Fach, für das er - wie er selbst zugibt - zu wenig Geduld besaß ...

Systemvoraussetzungen Bearbeiten

Windows 98/ME/2000/XP,
DirectX 9.0
CPU 600 MHz
128 MB RAM
AGP 3D-Beschleuniger, 32 MB Onboard Grafik-RAM (kompatibel zu nVidia GeForce2MX oder besser)
Maus, Soundkarte, CD-ROM-Laufwerk, 2,5 GB freier Festplattenspeicher plus 500 MB für die Auslagerungsdatei von Windows und gespeicherte Spielstände

Windows 98/ME/2000/XP,
DirectX 9.0
CPU 2200 MHz
512 MB RAM
AGP 3D-Beschleuniger, 128 MB Onboard Grafik-RAM (kompatibel zu nVidia GeForceFX/Radeon 9700 Pro oder besser)
Maus, Soundkarte, CD-ROM-Laufwerk, 2,5 GB freier Festplattenspeicher plus 500 MB für die Auslagerungsdatei von Windows und gespeicherte Spielstände

Spielmodi Bearbeiten

Echtzeitmodus Bearbeiten

Dieser Modus ist standardmäßig aktiviert, wenn Ihre Figuren keinen direkten Kontakt zum Gegner haben. Das ist der Fall, wenn es gar keinen Gegner (mehr) gibt oder wenn der Feind noch keine ihrer Figuren entdeckt hat. In diesem Modus können sie Ihre Figuren frei lenken. Alle Figuren können gleichzeitig handeln. Das spielt kehrt nach dem Kampf aus dem rundenbasierten Modus in diesen Modus zurück, wenn alle Feinde getötet wurden oder die verbliebenen Feinde Sie nicht sehen können. Im Echtzeitmodus können Sie die Spielzone zu jedem beliebigen Zeitpunkt verlassen - vorausgesetzt, Sie haben mindestens einen Hinweis gefunden, also mindestens eines der Ziele auf Ihrer Liste erreicht.

Rundenbasierter Modus Bearbeiten

Das Spiel wechselt automatisch in diesen Modus, sobald Sie anfangen, gegen den Feind zu kämpfen oder der Feind eine Ihrer Figuren entdeckt. Im rundenbasierten Modus sind abwechselnd Sie und der Gegner am Zug. Sie können die Spielzone während des Kampfes nur verlassen, wenn sich alle Figuren an den Rand der Zone begeben. Wenn Sie am Zug sind, hält das Spiel an (nehmen Sie sich soviel Zeit für Ihre Entscheidungen wie nötig). Sie können einer Ihrer Figuren oder mehreren gleichzeitig Befehle erteilen. In einer Runde können die Figuren jedoch nur eine begrenzte Anzahl von Handlungen ausführen. Sie haben die Möglichkeit, sich verschiedener Mittel zu bedienen. Normalerweise sollten Sie einen entdeckten Feind angreifen, um ihm größtmöglichen Schaden zuzufügen und versuchen, Ihre Figuren in Position zu bringen, in denen sie am besten vor feindlichen Angriffen geschützt sind.

Aktionen und Vitalität Bearbeiten

Um ihnen die Prinzipien bei der Verwaltung Ihrer Figuren im rundenbasierten Modus klar zu machen, beginnen wir mit zwei Parametern, die den aktuellen Zustand der Figur betreffen: Aktionen und Vitalität. Beide Parameter werden in Punkten erfasst, deshalb erscheinen sie im Spiel als Aktionspunkte (AP) und Vitalitätspunkte (VP).

Aktionspunkte (AP) Bearbeiten

Hauptartikel: Aktionspunkte

Vitalitätspunkte (VP) Bearbeiten

Hauptartikel: Vitalitätspunkte

Wird noch erweitert

Trivia Bearbeiten

  • Die Abkürzung von Silent Storm ist SS, das ist eine Anspielung an die Schutzstaffel (SS).

Externe Links Bearbeiten

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